ivoliq
Anmelden
Kostenloser Rechner für DE / AT / CH

Stundensatz-Rechner
für Freelancer

Berechne in 60 Sekunden, was deine Stunde wirklich kosten muss – inklusive Sozialversicherung, Steuern, Urlaub und realistischer Auslastung.

Realistisch: 60–75 % (Akquise, Admin & Leerlauf sind unbezahlt)

In Deutschland zahlst du als Freelancer Krankenversicherung (GKV/PKV) komplett selbst und solltest freiwillig für die Rente vorsorgen. Dazu kommt die Einkommensteuer (Progression bis 45 %).

Dein empfohlener Stundensatz

104 €

inkl. 15 % Risiko-Puffer

Mindest-Stundensatz91 €
Empfohlener Tagessatz (8 h)833 €
Benötigter Jahresumsatz102.154 €
Fakturierbare Stunden / Jahr1128 h
Berücksichtigte Abgaben48 %

Kranken- & Rentenversicherung (ca. 20 %) + Einkommensteuer-Puffer (ca. 28 %). Richtwerte, keine Steuerberatung.

So funktioniert die Stundensatz-Formel

1. Jahresbedarf

Dein Wunsch-Nettoeinkommen wird um Sozialversicherung und Steuer-Puffer hochgerechnet. Dazu kommen deine Betriebskosten. Ergebnis: der Umsatz, den du pro Jahr erwirtschaften musst.

2. Fakturierbare Stunden

Von 260 möglichen Arbeitstagen ziehen wir Urlaub, Krankheit und Feiertage ab. Die verbleibenden Stunden werden mit deiner Auslastung multipliziert – denn Akquise & Admin bezahlt dir niemand.

3. Dein Stundensatz

Jahresbedarf geteilt durch fakturierbare Stunden ergibt deinen Mindest-Stundensatz. Wir empfehlen +15 % Puffer für Preisverhandlungen, Zahlungsausfälle und Investitionen.

Der häufigste Fehler von Freelancern: Sie rechnen ihr altes Angestellten-Gehalt einfach in einen Stundensatz um. Dabei vergessen sie, dass der Arbeitgeber bisher rund die Hälfte der Sozialabgaben getragen hat – und dass Urlaub, Krankheit, Akquise und Buchhaltung als Selbständiger unbezahlte Zeit sind. Das Ergebnis: chronische Unterbezahlung. Unser Rechner deckt genau diese versteckten Kosten auf.

Übliche Freelancer-Stundensätze im DACH-Raum (2026)

Richtwerte aus Marktbeobachtung – dein individueller Satz hängt von Erfahrung, Nische und Region ab.

TätigkeitDeutschlandÖsterreichSchweiz
Software-Entwicklung85–130 €80–120 €130–180 CHF
UX/UI-Design75–110 €70–100 €110–150 CHF
Text & Content60–95 €55–90 €90–130 CHF
Beratung / Coaching100–180 €90–160 €150–250 CHF
Marketing / SEO70–110 €65–100 €100–150 CHF
Fotografie / Video65–100 €60–95 €95–140 CHF
Der nächste Schritt

Stundensatz berechnet – und jetzt jede Stunde erfassen

Der beste Stundensatz nützt nichts, wenn du Stunden vergisst. Mit der Zeiterfassung von ivoliq trackst du jede Minute und machst daraus mit einem Klick eine Rechnung – dein Stundensatz wird automatisch übernommen.

One-Click Timer mit Projektzuordnung
Rechnung aus Zeiteinträgen mit einem Klick
Kostenlos für DE, AT & CH

Häufige Fragen zum Stundensatz

Die Formel: (Wunsch-Nettoeinkommen geteilt durch (1 minus Abgabenquote) plus Betriebskosten) geteilt durch fakturierbare Stunden pro Jahr. Fakturierbare Stunden = Arbeitstage minus Urlaub, Krankheit und Feiertage, multipliziert mit Stunden pro Tag und deiner Auslastung. Unser Rechner macht das automatisch für DE, AT und CH.

Als Freelancer trägst du Kosten, die sonst der Arbeitgeber übernimmt: komplette Sozialversicherung, unbezahlten Urlaub, Krankheitstage, Akquise-Zeit, Weiterbildung, Ausstattung und das unternehmerische Risiko. Faustregel: Dein Stundensatz sollte mindestens das 1,5- bis 2-fache eines vergleichbaren Angestellten-Stundenlohns betragen.

Nicht jede Arbeitsstunde ist abrechenbar. Akquise, Buchhaltung, E-Mails, Weiterbildung und Leerlauf sind unbezahlt. Realistisch sind 60–75 % Auslastung – d. h. von 8 Arbeitsstunden kannst du im Schnitt nur 5–6 einem Kunden in Rechnung stellen.

Österreichische EPU verrechnen je nach Branche 60–160 € pro Stunde. Wichtig: Von deinem Honorar gehen 26,83 % SVS-Beiträge plus Einkommensteuer ab. Ein Stundensatz unter 60 € ist für Vollzeit-Selbständige selten nachhaltig.

Schweizer Freelancer verrechnen je nach Branche CHF 90–250 pro Stunde. Die Lebenshaltungskosten und das Lohnniveau sind höher als in DE/AT – kalkuliere entsprechend. AHV/IV/EO-Beiträge von ca. 10 % und kantonale Steuern musst du selbst abführen.

Tagessätze (üblich: 7–8 × Stundensatz) eignen sich für längere Projekte und reduzieren Kleinklein-Diskussionen. Stundensätze passen für Support, Wartung und kleinere Aufgaben. Viele Freelancer kombinieren beides – wichtig ist eine saubere Zeiterfassung als Nachweis.