Als Angestellter wird dir die Lohnsteuer automatisch abgezogen – als Freelancer nicht. Während dein früherer Kollege am Jahresende eine Steuererstattung bekommt, flattert dir eine saftige Nachzahlung ins Haus. Willkommen im Steuerschock!
Das Problem: Du zahlst nicht nur Einkommensteuer, sondern auch Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Sozialversicherung. Bei einem Gewinn von 50.000 € können schnell 15.000 € oder mehr an Steuern fällig werden. Hast du das Geld nicht parat, wird es eng.
Die Lösung: Monatlich Rücklagen bilden. Leg nach jeder Rechnung einen Teil beiseite – automatisch berechnet, nie wieder überrascht. So wird aus dem gefürchteten Steuerschock eine entspannte Überweisung. Mit ivoliq siehst du live, wie viel du zurücklegen musst, egal ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Als Freelancer zahlst du verschiedene Steuerarten. Hier der Überblick:
Progressiv von 0-45% je nach Einkommen. Bei 30.000 € Gewinn etwa 14%, bei 60.000 € etwa 30%. Freibeträge reduzieren die Belastung.
19% (DE), 20% (AT) oder 7,7% (CH) auf deine Rechnungen. Du kassierst sie vom Kunden und leitest sie an das Finanzamt weiter.
Etwa 3,5% vom Gewinn, aber erst ab 24.500 € Freibetrag. Nur für Gewerbetreibende, nicht für Freiberufler wie Ärzte oder Anwälte.
Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Variiert stark je nach Land und persönlicher Situation. In Deutschland etwa 18-20% des Gewinns.
Bei 50.000 € Gewinn = ca. 15.000 € für Steuern und Sozialabgaben
Schluss mit Excel-Tabellen und Rätselraten. ivoliq macht es automatisch.
Erstelle deine Rechnung in ivoliq. Die App weiß sofort: Wie viel Umsatz, wie viel Steuern.
ivoliq berechnet live: Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer – länderspezifisch für DE/AT/CH.
Sieh auf einen Blick: Wie viel musst du zurücklegen? Wie viel hast du schon gespart?
Eröffne ein "Steuerkonto" bei deiner Bank. Überweise deine Rücklagen dorthin und rühr das Geld nicht an. So kommst du nicht in Versuchung, es auszugeben.
Warte nicht bis zum Jahresende. Überweise jeden Monat die berechneten Rücklagen auf dein Steuerkonto. Mach es zur Routine – am besten per Dauerauftrag.
Die Steuerrücklagen gehören dem Finanzamt, nicht dir. Verwende das Geld niemals für Investitionen, Urlaub oder andere Ausgaben. Auch nicht "nur kurz".
Leg lieber 5% mehr zurück als zu wenig. Steuergesetze ändern sich, Einkommen schwankt. Ein Puffer schützt vor bösen Überraschungen und lässt dich ruhig schlafen.
"Das Finanzamt will nichts" – bis zur ersten Nachzahlung
10% reichen nicht – meist sind es 30-40% des Gewinns
"Leihe ich mir mal aus" – geht meist schief
Deutsche Steuersätze in Österreich? Fataler Fehler.
Mit ivoliq siehst du nach jeder Rechnung die nötigen Rücklagen
Kleine Beträge regelmäßig statt große Summen auf einmal
Lieber 5% zu viel als später eine Nachzahlung
Deutschland ≠ Österreich ≠ Schweiz – jedes Land ist anders
Länderspezifische Steuerrechner:
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